Tinnitus

Tinnitus ist in der Regel ungefährlich jedoch sollte bei einer akut aufgetretenen Tinnitus Symptomatik zunächst eine otologische  Abklärung erfolgen.

Symptome

Der Tinnitus äussert sich durch ein Wahrnehmen eines Pfeiftons oder eines Rauschens ohne äusserliche Lärmquelle. Dieses Ohrgeräusch kann insbesondere in den ersten Wochen sehr störend sein. Der Verlauf ist häufig schwer vorherzusagen. 

Beratung und Therapie

Wichtig ist zu Beginn eine ORL-ärztliche Abklärung, um zu beurteilen, ob gegebenenfalls eine weitere Diagnostik, z.B. eine Bildgebung, notwendig ist.
Tinnitus ist in der Regel nicht bedrohlich, kann aber als sehr störend erlebt werden. Viele Patienten mit einer akuten Tinnitus Symptomatik leiden anfangs unter Schlafstörungen und beklagen eine deutliche Alltagsbeeinträchtigung. Ab ca. sechs Monaten spricht man von einer chronischen Tinnitus-Symptomatik. Es können begleitend Angst- oder Depressionssymptome, Stress oder insbesondere Beeinträchtigung des Schlafes vorkommen.
Häufig berichten Patienten, die stark unter dem Tinnitus leiden, dass dieser quasi immer störend präsent ist. Im Rahmen einer kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierten Behandlung kann man lernen, den Tinnitus in den Alltag zu integrieren, ohne dass es zu einer massiven Beeinträchtigung kommt. Somit kann man die Aufmerksamkeit wieder auf andere Dinge lenken. Auch entspannungstherapeutischen Verfahren, wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, können eingesetzt werden. Bei scheren Angst- oder Depressionssymptomen kann eine psychopharmakologische Mitbehandlung indiziert sein. Ausgeprägte Schlafstörungen können zudem auch vorrübergehend symptomatisch mit einer schlafanstossenden Medikation behandelt werden.

Kooperation

Die diagnostische Einschätzung sowie die weitere Behandlung erfolgt in der Regel in Kooperation mit der ORL-Klinik im Hause.

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