Anpassungsstörungen

Die Sprechstunde für Anpassungsstörungen ist Teil des Zentrums für Belastungsstörungen (ZEBS) und richtet sich an Menschen, die ein belastendes Ereignis erlebt haben wie z.B. Trennung, Scheidung, Arbeitslosigkeit, schwere Erkrankung, Todesfall eines nahen Angehörigen und erhebliche Schwierigkeiten haben, damit zurecht zu kommen.

Symptome

Eine Anpassungsstörung ist gekennzeichnet durch eine emotionale Beeinträchtigung, welche die sozialen Beziehungen und die Leistungsfähigkeit behindern. Die Störung tritt während des Anpassungsprozesses nach einem belastenden Ereignis auf. Die Belastung kann die Unversehrtheit des sozialen Netzes betroffen haben (z.B. bei einem Trauerfall oder Trennungserlebnis) oder das weitere Umfeld sozialer Unterstützung oder sozialer Werte (z.B. bei Emigration oder nach Flucht). Die Anzeichen sind unterschiedlich und umfassen depressive Stimmung, Angst, Besorgnis, ein Gefühl, unmöglich zurechtzukommen, vorausplanen oder in der gegenwärtigen Situation fortfahren zu können - ferner eine Einschränkung bei der Bewältigung der alltäglichen Routine. Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis oder der Lebensveränderung, kann aber auch später auftreten. 

Beratung und Therapie

Neben einer individuell zugeschnittenen Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie, systemische und psychodynamische Ansätze) und - wenn im Einzelfall notwendig und gewünscht - Pharmakotherapie umfasst unser Angebot Abklärungen und Therapievermittlung. 

Kooperation

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Kinderspital Zürich behandeln wir auch Eltern, die durch die schwere Erkrankung ihres Kindes belastet sind.

Anpassungsstörung.png