Schmerzmedizin

Schmerzen sind ein häufiges Symptom, das je nach Dauer in einen akuten und einen chronischen Schmerz unterteilt werden kann. Je nach Einteilung kann der Behandlungsschwerpunkt variieren.

Symptome

Akuter Schmerz ist ein Warnsignal. Im Vordergrund stehen diagnostische Abklärung und das Erkennen und Behandeln der Schmerzursachen. Bleibt die Schmerzsymptomatik nach erfolgter Behandlung jedoch über sechs Monate hinaus bestehen, spricht man von einer chronischen Schmerzerkrankung. Eine solche chronische Schmerzsymptomatik erzeugt oft einen hohen Leidensdruck. Nicht selten treten psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen  begleitend zur chronischen Schmerzsymptomatik auf.

Behandlung und Therapie

Die Behandlung von chronischen Schmerzen sollte unter Einbeziehung verschiedener Fachdisziplinen erfolgen. Einen hohen Stellenwert hat hierbei von psychiatrischer Seite die Psychotherapie. Empfohlen wird insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie, es geht hierbei unter anderem um das Erlernen von Strategien zur Reduktion der Schmerzen und von einem günstigen Umgang mit den Schmerzen. Auch andere psychotherapeutische Verfahren, wie psychodynamische und systemische Ansätze, werden einbezogen. Ab Herbst 2015 bietet die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Psychoedukationsgruppe Schmerz an. Je nach Symptomausprägung, eventuellen zusätzlichen psychischen Erkrankungen und Wunsch der Betroffenen können auch Psychopharmaka (insbesondere Antidepressiva) zum Einsatz kommen.

Kooperation

In Kooperation mit den Kliniken für Anästhesiologie, Neurologie und Rheumatologie ist die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der interdisziplinären Schmerzsprechstunde sowie in Kooperation mit den Kliniken für Anästhesiologie, Neurologie und Neurochirurgie am Neuromodulationsboard beteiligt. Zudem besteht eine Beteiligung an der interdisziplinären Pelvic Pain-Sprechstunde des USZ.

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